Simulation und Integration von Elektromotoren
Schnelle Antworten für Auslegung und Beschaffung
Egal ob Kaufteil oder Eigenentwicklung – erfahren Sie, wie Sie Motoren und Generatoren sowie die Produkte, in denen sie stecken, zielgerichtet und schnell optimieren.
Elektromotoren und Generatoren stellen besondere Anforderungen an die Entwickler
Elektromotoren sind zentrale Bestandteile vieler technischer Produkte – von industriellen Maschinen über Fahrzeuge bis hin zu Haushaltsgeräten. Je nach Unternehmensfokus stehen Entwickler vor unterschiedlichen Herausforderungen: Wer eigene Motoren entwickelt, möchte diese möglichst effizient, robust und leistungsfähig gestalten. Viele Unternehmen integrieren jedoch zugekaufte Motoren in ihre eigenen komplexen Systeme und müssen sicherstellen, dass diese optimal mit dem Gesamtsystem harmonieren. In beiden Fällen ist klar: Der Motor kann nicht isoliert betrachtet werden – seine Leistung, sein thermisches Verhalten, Geräusch- & Vibrationsentwicklung sowie die zugehörige Steuerung stehen immer im Kontext des Gesamtsystems.
Die Auswahl oder der Austausch eines Motors sind daher in der Praxis alles andere als trivial. Denn neben klassischen Spezifikationen wie Drehmoment, Drehzahl oder Wirkungsgrad spielen viele weitere Faktoren eine Rolle, die klassischerweise nicht direkt im Datenblatt erkennbar sind. Dazu zählen etwa das thermische Verhalten, bei speziell der Bauraum eine Rolle spielt, oder spezifische Anforderungen an Regelverhalten, Geräuschentwicklung und EMV. Hinzu kommt: Unternehmen müssen nicht selten zwischen mehreren Varianten, Lieferanten oder Motortypen entscheiden, was zusätzliche betriebswirtschaftliche und strategische Überlegungen beinhaltet – und das oft mit begrenzter Datenlage oder unter erheblichem Zeitdruck.
Verschärft wird diese Situation durch die zunehmend instabilen Rahmenbedingungen in der globalen Beschaffung. Lieferengpässe, Rohstoffverknappung, Preissprünge oder Produktabkündigungen zwingen viele Unternehmen dazu, bewährte Motorlösungen kurzfristig zu ersetzen oder neu zu bewerten. Auch strategische Überlegungen wie die Reduktion von Lieferantenabhängigkeit oder die Ausrichtung auf nachhaltige Lieferketten beeinflussen die Motorauswahl. So wird aus einer technischen Entscheidung schnell ein komplexer Prozess mit Auswirkungen auf Qualität, Projektlaufzeit und Kosten.
Kennen Sie alle Aspekte der Elektromotoren-Entwicklung und -Integration?
Multiphysikalische Simulation
Eine rein elektrische bzw. elektromagnetische Betrachtung greift zu kurz. Zur Optimierung der Motorenauswahl zählt neben Vibration und Betriebsgeräusch vor allem die Temperaturentwicklung der E-MaschineSchnell auf Anfragen reagieren
Vertrieb und Engineering können mit Simulationen schnell Varianten untersuchen, ohne auf den OEM-Motorenhersteller angewiesen zu seinkomplexe Lieferketten und steigende Rohstoffpreise
Alternative Motorenkonzepte helfen, teure Rohstoffe und Sonderteile zu reduzieren oder auf lokale und alternative Lieferanten zu wechseln. Die schafft Raum für die strategische Beschaffung wichtiger Komponenten.Vollständiges Systemabbild
Eine schnelle Bewertung der Motorencharakteristik verbunden mit genauer Multiphysik-Simulation liefert Ihnen ein vollständiges Systemabbild, an dem sie alle wichtigen Produkteigenschaften analysieren könnenGanzheitlicher Blick auf Elektromotoren und Generatoren
Damit Unternehmen fundierte Entscheidungen rund um die Entwicklung und Integration von Elektromotoren treffen können, braucht es mehr als reine Produktauswahl. Technische Komplexität, dynamische Anforderungen und volatile Lieferketten stellen Entwickler und Entscheider gleichermaßen vor neue Herausforderungen.
Die folgenden drei Anwendungsfelder zeigen, wie Simulation konkret unterstützt
- Als schnelle Entscheidungshilfe für die Motorenentwicklung und -auswahl
- Bei der ganzheitlichen Bewertung von Motorenkonzepten
- Wenn es darum geht, Beschaffungsprozesse und Lieferketten flexibler zu gestalten
Webinarempfehlung
Schnell auf sich ändernde Spezifikationen bei E-Motoren und Komponenten reagieren
25. September 2025, 10:00–10:45
Lieferant weg, Rohstoffe zu teuer – was nun? Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten, bei der Integration von Elektromotoren schnell auf neue Bedingungen bei Beschaffung und Spezifikation zu reagieren. Vereinen Sie Versorgungssicherheit, Kosten und Leistung/Qualität, damit es gar nicht erst zu Auswirkungen auf Ihren Betrieb kommt.
Produkte für die Elektroniksimulation
Häufige Fragen rund um die Simulation von E-Maschinen, Elektromotoren und Generatoren
Sie möchten bei der Entwicklung ihrer Produkte den nächsten Schritt gehen? Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um die Simulation elektrischer Antriebe.
Durch simulationsgestützte Variantenvergleiche lassen sich unterschiedliche Motorkonzepte bereits in der Konzeptphase effizient gegenüberstellen. Ob Wicklungsauslegung, Gehäusegeometrie oder Kühlkonzept – spezialisierte Tools ermöglichen schnelle, belastbare Analysen ohne Fertigungskosten oder lange Entwicklungszeiten und ohne eine vollständig auskonstruierte 3D-Geometrie.
Ja – auch bei Zukaufmotoren ist eine Simulation möglich, sofern grundlegende Kenndaten oder geometrische Informationen vorliegen. Damit lassen sich etwa thermische Belastung, Einbausituation oder Regelverhalten im System frühzeitig prüfen – ideal für Integratoren oder Systementwickler.
Simulationen ermöglichen die Erstellung von Wirkungsgradkennfeldern und die Analyse des Verhaltens unter realen Lastprofilen. So kann gezielt der Motor identifiziert werden, der im spezifischen Betriebspunkt das beste Verhältnis aus Leistung und Energieeffizienz bietet.
Simulation deckt mögliche Schwachstellen früh auf – zum Beispiel thermische Überlastung, unzureichende Kühlung, mechanische Spannungen oder NVH-Probleme. Das senkt das Risiko von späten Designänderungen, Prototypenfehlern oder Qualitätsproblemen im späteren Betrieb.
Mit Simulation lassen sich alternative Motoren technisch fundiert bewerten – unabhängig von Herstellerangaben. So können Einkauf und Supply-Chain-Management objektiv vergleichen, ob ein Motor bei veränderten Lieferbedingungen, Nearshoring oder Preisvorgaben wirklich geeignet ist.
Ja – die Ergebnisse aus der Motorauslegung lassen sich direkt in weiterführende Simulationen überführen. Dazu gehören unter anderem detaillierte elektromagnetische Analysen, etwa zur Berechnung von Verlusten, Induktivitäten oder Magnetisierungsverhalten mit höherer räumlicher Auflösung. Zusätzlich können thermische Daten für CFD-Simulationen, mechanische Belastungen für Strukturuntersuchungen oder Kennfelder für Systemsimulationen genutzt werden. So entsteht eine konsistente, durchgängige Datenbasis, die Iterationen reduziert und die Qualität der Gesamtentwicklung nachhaltig verbessert.
Potenziale erkennen und nutzen!
Was ist der richtige Weg, um Ihre Herausforderungen anzugehen? Software ist nicht alles, es kommt auch auf richtige Implementierung, Prozesse und Ausbildung an! Nachhaltige Verbesserungen brauchen starke Partnerschaften, daher stehen wir Ihnen zur Seite mit Expertise, Best-In-Class-Technologien und dem Verständnis für die Anforderungen des Mittelstands.
Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wo Sie stehen!
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